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Das Malta Startup-Visum richtet sich an Unternehmer außerhalb der EU, die durch innovative Geschäftsvorhaben einen langfristigen Aufenthalt in Malta begründen wollen. Das Programm setzt auf die Qualifikation durch unternehmerische Initiative und konzentriert sich auf Branchen wie High-End-Fertigung, Medizintechnik und nachhaltige grüne Unternehmungen. Es funktioniert als Active Investor Visa, bei dem die Teilnahme nicht nur finanzielle Mittel, sondern aktive operative Beteiligung am Startup voraussetzt.
Der Einstieg erfordert eine Mindestinvestition von €25.000 für den Gründer. Jeder zusätzliche Mitgründer oder Schlüsselmitarbeiter im Team erhöht diesen Betrag um €10.000. Im Gegenzug erhalten Teilnehmer eine Aufenthaltsgenehmigung mit einer Laufzeit von 3+5 Jahren, die schrittweise verlängert wird. Während dieser Zeit ist eine physische Präsenz von 183 Tagen pro Jahr in Malta erforderlich, um die Genehmigung aufrechtzuerhalten.
Das Programm öffnet den Zugang zum maltesischen Startup-Ökosystem und gewährt visumfreies Reisen in alle Schengen-Länder. Nach fünf Jahren kontinuierlicher Residenz wird der Weg zur Daueraufenthaltsgenehmigung geöffnet. Ausländische Staatsangehörige ohne familiäre Bindungen in Malta können nach neun Jahren zur Staatsbürgerschaft gelangen, sofern sie mindestens vier kumulative Jahre innerhalb eines Sechs-Jahres-Zeitraums als Permanent Residents gelebt haben. Die maltesische Staatsbürgerschaft ermöglicht visumfreien Zugang zu 187 Ländern.
Das Startup muss jünger als 7 Jahre sein und sich auf einen innovativen Sektor konzentrieren, Technologie, Gaming, Gesundheit oder verwandte Bereiche. Es darf noch keine Gewinne ausgeschüttet haben. Diese Anforderung stellt sicher, dass nur echte Frühphasen-Unternehmen teilnehmen.
Der Gründer investiert mindestens €25.000 in das Startup. Jeder zusätzliche Mitgründer oder Schlüsselmitarbeiter erhöht diese Summe um €10.000 pro Person. Die Investition muss nachweisbar ins Unternehmen fließen, keine privaten Konten, keine Darlehen, keine Scheinbuchungen.
Der Antragsteller muss 183 Tage pro Jahr in Malta physisch anwesend sein. Diese Verpflichtung gilt ab Erteilung der Aufenthaltsgenehmigung und wird durch maltesische Behörden überprüft. Unterschreitungen gefährden die Verlängerung der Genehmigung.
Staatsangehörige aus Afghanistan, Nordkorea, Iran, Somalia und Venezuela sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Alle anderen Nicht-EU-Bürger können antragsberechtigt sein, sofern sie die übrigen Bedingungen erfüllen.
Das Unternehmen muss im innovativen Sektor operieren, Malta definiert dies als Branchen mit technologischem Entwicklungspotenzial, disruptiven Geschäftsmodellen oder messbarem gesellschaftlichen Mehrwert. Reine Handelsunternehmen oder traditionelle Dienstleistungsgeschäfte qualifizieren sich nicht.
Familienmitglieder können in die Genehmigung eingeschlossen werden. Ehegatten und minderjährige Kinder erhalten dieselben Aufenthaltsrechte wie der Hauptantragsteller. Die Investitionssumme bleibt unabhängig von der Familiengröße bei €25.000 plus €10.000 pro zusätzlichem Schlüsselmitarbeiter, nicht pro Familienmitglied.
Das Programm ermöglicht visumfreies Reisen in alle Schengen-Länder während der gesamten Gültigkeit der Aufenthaltsgenehmigung. Teilnehmer können sich frei in 27 europäischen Staaten bewegen, ohne zusätzliche Visa zu beantragen. Dies gilt nicht als Niederlassungsrecht, sondern als Reise- und Aufenthaltsfreiheit innerhalb des Schengen-Raums.
Nach fünf Jahren kontinuierlicher Residenz öffnet sich der Weg zur Daueraufenthaltsgenehmigung. Nach insgesamt neun Jahren wird die Beantragung der maltesischen Staatsbürgerschaft möglich. Ausländische Staatsangehörige ohne familiäre Bindungen in Malta müssen mindestens vier kumulative Jahre innerhalb eines Sechs-Jahres-Zeitraums als Permanent Residents gelebt haben, um sich zu qualifizieren.
Die maltesische Staatsbürgerschaft gewährt visumfreien Zugang zu 187 Ländern weltweit. Malta erlaubt Doppel- und Mehrfachstaatsbürgerschaften. Wer einen zweiten Pass aufbauen will, kann die deutsche, österreichische oder schweizerische Staatsbürgerschaft parallel behalten, sofern das Heimatland dies zulässt.
Englisch ist offizielle Amtssprache in Malta. Behördengänge, Vertragsverhandlungen und operative Geschäftstätigkeit laufen ohne Sprachbarriere ab. Das reduziert Reibungsverluste beim Aufbau der Unternehmensstruktur erheblich.
Malta bietet warmes mediterranes Klima mit über 300 Sonnentagen im Jahr. Für Unternehmer, die Lebensqualität und geografische Stabilität schätzen, ist dies ein relevanter Faktor.
Das Land gilt als sicher und politisch stabil. Malta ist EU-Mitglied, Mitglied des Schengen-Raums und der Eurozone. Die Rechtssicherheit entspricht europäischen Standards.
Teilnehmer erhalten direkten Zugang zum maltesischen Startup-Ökosystem, dazu gehören Netzwerke, Co-Working-Spaces, Investoren und staatliche Förderprogramme. Malta positioniert sich als europäischer Hub für Technologie und Gaming, der Zugang zu diesen Branchen ist strukturiert aufgebaut.
Die geografische Lage ermöglicht schnellen Zugang zu großen europäischen Märkten. Malta liegt zentral im Mittelmeer, zwischen Europa, Nordafrika und dem Nahen Osten. Für Unternehmer mit internationalen Lieferketten oder grenzüberschreitenden Geschäftsmodellen ist dies operativ vorteilhaft.
Das Malta Startup-Visum bietet keinen direkten Weg zur Staatsbürgerschaft. Ausländische Staatsangehörige ohne familiäre Bindungen in Malta können die maltesische Staatsbürgerschaft nach insgesamt 9 Jahren beantragen. Voraussetzung: Du musst mindestens 4 kumulative Jahre innerhalb eines 6-Jahres-Zeitraums als Permanent Resident gelebt haben.
Du musst nach Erhalt der Daueraufenthaltsgenehmigung 4 Jahre in Malta gelebt haben und während dieser Zeit durchgehend eine gültige Aufenthaltsgenehmigung besessen haben. Deine Abwesenheit darf während des 6-Jahres-Zeitraums nicht länger als 6 aufeinanderfolgende Monate oder insgesamt 10 Monate betragen.
Anträge können bei Residency Malta und Malta Enterprise eingereicht werden. Das Programm wird durch das Malta Immigration Act (Cap. 217) gestützt.
Der Gründer muss €25,000 direkt in das Startup investieren. Dies ist die Mindestkapitalverpflichtung für den primären Antragsteller.
Für jeden zusätzlichen Co-Gründer oder Schlüsselmitglied des Teams wird eine weitere Investition von €10,000 fällig. Diese Beträge müssen ebenfalls in das Startup fließen.
Das gesamte Kapital wird in die Startup-Gesellschaft eingezahlt, nicht an eine Behörde oder einen externen Empfänger. Die Investition bindet sich damit direkt an das Unternehmen und dessen operative Entwicklung.
Die Zahlungen erfolgen vor oder während des Visumantrags, die Nachweise der Kapitaleinzahlung sind Teil der erforderlichen Dokumentation für die Genehmigung.
Die meisten Menschen leben dort, wo sie geboren wurden. Nicht dort, wo es strategisch sinnvoll ist. Sie wählen ein Land. Souveräne Menschen bauen ein Setup.
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