Doppelbesteuerungsabkommen (DBA)

Steuern & Recht

Staatsvertrag zwischen zwei Staaten, der regelt, welchem Staat in grenzüberschreitenden Fällen das Besteuerungsrecht für bestimmte Einkünfte zusteht und wie Doppelbesteuerung vermieden wird.

Ein Doppelbesteuerungsabkommen, kurz DBA, ist ein völkerrechtlicher Vertrag zwischen zwei Staaten, der festlegt, welcher Staat bei grenzüberschreitenden Sachverhalten bestimmte Einkünfte, Gewinne oder Vermögenswerte besteuern darf. Ziel ist es, Doppelbesteuerung zu vermeiden oder zu mindern und gleichzeitig die steuerliche Zuordnung bestimmter Einkunftsarten zu regeln. DBAs enthalten typischerweise Regeln zur Ansässigkeit, zu Quellenstaatrechten sowie zu Methoden wie Freistellung oder Anrechnung. Für internationale Unternehmer und Investoren sind sie ein zentrales Instrument der steuerlichen Strukturierung.

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