12 Strategien die Du sofort Anwenden kannst, sodass Du in unsicheren Zeiten profitierst, während andere verlieren

Wie Du Dich, Deine Familie & Dein Vermögen in Sicherheit bringst
✅ Wie wir trotz Negativzinsen 14,29% Rendite einfahren und dabei außerhalb des Mainstreams investieren
✅ Wie Du Dein Vermögen schützt und unangreifbar durch die Flaggentheorie wirst
✅ Ich zeige Dir einfache Wege legal Deine Steuerlast zu optimieren oder komplett steuerfrei zu werden
✅ Der einfachste Weg, wie wirklich jeder eine zweite Staatsbürgerschaft annehmen kann
Das und vieles mehr erfährst Du in unserem Grundlagenwerk über die Flaggentheorie!

Hier auf GoodbyeMatrix haben wir schon öfters über den dauerhaften Aufenthalt in Südostasien gesprochen. Die Philippinen nehmen hier einen besonderen Status aus steuerlicher Sicht ein. Dazu mehr im Verlaufe des Textes.

Zuerst möchte ich Dich noch kurz auf die anderen Möglichkeiten, über die ich bereits geschrieben habe, hinweisen.

In Kambodscha bekommt jeder ganz einfach ein 6 oder 12 monatiges Geschäftsvisum. Durch die einfache Verlängerung des Visums könnte dieses Land also eine neue Homebase für Dich werden?

Am Geld scheitert es in Kambodscha auf jeden Fall nicht. Für 280 USD bekommst Du dort Dein 12 Monats Geschäftsvisum! Mehr in meinem Artikel & Video ->

Auch über Thailand haben wir bereits einen sehr ausführlichen Artikel geschrieben. In diesem Land ist es leider nicht so einfach mit dem Daueraufenthalt, aber auch dort finden sich Möglichkeiten wie das Thailand Elite Visum. Mehr erfährst Du in meinem Artikel ->

Ein weiteres interessantes Land ist Malaysia, welches aber wesentlich schwieriger für einen Daueraufenthalt ist. Mehr Informationen in meinem Blogartikel ->

Wie Du siehst gibt es auch neben den Philippinen Möglichkeiten für längere Zeit in Südostasien zu verweilen und sich dort eine Basis aufzubauen.

Ein großes Problem für viele Perpetual Traveler (Dauerreisende) ist die Generierung von brauchbaren Verbrauchsrechnungen, um weiterhin neue Accounts bei Banken, Exchanges, etc. eröffnen zu können ohne dabei zu hohe Kosten zu verursachen.

In diesem Artikel möchte ich Dir jetzt vorstellen warum die Philippinen möglicherweise bestens dafür geeignet sind und wie Du Dich hier legal dauerhaft aufhalten kannst.

Wir selber waren bereits für einige Wochen auf den Philippinen und werden hier immer weiter unsere Basis ausbauen und die genialen Gegebenheiten dieses Standorts nutzen.

Möglichkeiten sich dauerhaft auf den Philippinen aufzuhalten

Viele Länder in Südostasien machen es uns extrem schwer dort dauerhaft zu verweilen. Wer länger in einem Land bleiben möchte wird schnell mit extrem hohen Vermögensnachweisen zu kämpfen haben. So möchte Malaysia von unter 50 jährigen gerne über 100.000 Euro nachgewiesen bekommen, bevor man das MM2H Visum erhält.

Neben Kambodscha sind die Philippinen hier wesentlich einfacher. Mit knapp 500 Euro Visagebühren jährlich kann man hier nämlich legal dauerhaft verweilen. Schauen wir uns die einzelnen Bedingungen genauer an:

Dauervisum für die Philippinen

Eigentlich kann jeder eine permanente Aufenhaltsgenehmigung im Inselstaat erhalten. Hier wird zwischen 2 Arten unterschieden, nämlich zwischen verheirateten und Rentnern.

Bei den verheirateten ist es wichtig eine Filipina oder einen Filipino zu heiraten (Dauervisum nach §13A). Es reicht also nicht aus mit seinem Lebenspartner aus einem anderen Land verheiratet zu sein.

Eine Filipina zu heiraten mag zum Teil eine gar nicht so schlechte Möglichkeit sein, da einige recht hübsch sind. Ein großes Problem stellt jedoch die Armut in diesem Land dar. Viele sehen in Europäern die reiche Erlösung, sodass in den seltesten Fällen aus Liebe geheiratet wird.

Wem dies aber alles egal ist, der kann eine Flagge der Heirat auch durchaus auf den Philippinen setzen. Dadurch wird es einem sofort ermöglicht permanent auf den Philippinen zu verweilen.

Folgende Unterlagen werden von Dir benötigt: 

  • Ausgefüllter Antrag den Du bei der Immigration bekommst
  • 6 Passphotos
  • etwa 20.000 PHP für die Antragsgebühren
  • Bittschreiben des philippinischen Ehepartners
  • Heiratszertifikat auf Englisch
  • Geburtsurkunde des philippinischen Ehepartners
  • Polizeiliches Führungszeugnis, beglaubigt von der philippinische Botschaft im Heimatland
  • Gesundheitszeugnis
  • Immigration Clearance Certifikate
  • Nachweis über ausreichende Geldmittel

Daueraufenthalt als Rentner

Als Rentner können wir uns das SRRV (Special Retiree Resident Visa) Programm zu nutze machen. Dabei kann jeder Rentner sein der über genug finanzielle Mittel verfügt und alt genug ist.

Wir brauchen also niemanden mehr heiraten und gehen einfach als Rentner ins Inselparadies. Dabei wird zwischen Rentnern mit Einkommen und ohne unterschieden.

Hat man keine Rente bzw. Einkommen, so muss man einen gewissen Betrag auf ein philippinisches Festgeldkonto deponieren. Zwischen 35 bis 49 Jahre müssen 50.000 USD, älter als 50 Jahre 20.000 USD eingezahlt werden. Somit sind die Philippinen für den jungen Perpetual Traveler auf dem ersten Blick nicht zu gebrauchen. Dazu aber im nächsten Punkt mehr.

Hat man selber eine Rente von monatlich 800 USD (als Einzelperson) müssen nur noch 10.000 USD auf ein Festgeldkoto hinterlegt werden. Als Ehepaar muss man 1.000 USD im Monat nachweisen.

Der gewiefte staatenlose Perpetual Traveler, versucht sich aus seiner Offshore Gesellschaft ohne Buchhaltungspflicht monatlich eine Betriebsrente in der jeweiligen Höhe auszahlen. Diese Rente ist dann auch noch legal steuerfrei auf den Philippinen, da das Land Auslandseinkommen nicht versteuert.

Alternativ kann man die angegebenen Geldbeträge aber auch in ein Condominium, eine langfristige Miete für ein Condominium, ein Stück Land mit Haus oder eines Townhouses oder in den Kauf von Anteilen an einem Golf- oder Countryclub investieren. 

Daueraufenthalt als Tourist

Viele unserer Leser sind jung oder wollen sich nicht zu sehr an ein Land binden. Was machen also alle Perpetual Traveler die noch keine 35 Jahre alt sind oder nicht über genug Geldmittel verfügen und somit nicht als Rentner zählen?

Die Antwort ist verblüffend einfach: Wir bleiben einfach als Dauertouristen.

Jeder Deutsche, Österreicher oder Schweizer erhält bei der Einreise ein kostenloses 30 tägiges Touristenvisum. Dabei ist es wichtig, dass der Reisepass noch wenigstens 6 Monate gültig ist. Hier findest Du die komplette Visa Policy.

Das tolle an diesem Touristenvisum ist, dass wir es immer wieder verlängern können ohne dabei ausreisen zu müssen. Hierzu muss man nur zur jeweiligen Immigration vor Ort gehen und dieses Formular ausfüllen.

Die Verlängerung verläuft meistens sehr schnell und ist in 10 Minuten bearbeitet. Teilweise kann sich die Verlängerung aber mehrere Tage hinziehen.

Verlängerst Du Dein normales Touristenvisum zum ersten Mal, so wird dieses um 29 Tage erweitert, also insgesamt auf 59 Tage Aufenthalt. Dieser Vorgang kostet aktuell (Stand 2018) 3.130 PHP.

Danach muss das Visum alle 2 Monate verlängert werden (seit neustem sind auch direkt 6 Monate möglich), wobei sich die Kosten für die Verlängerung verändern.

Hierbei wechselt der Verlängerungsbetrag jeweils von 3.000 PHP zu 4.000 PHP. Beispiel:

1.Verlängerung: 3.000 PHP
2. Verlängerung: 4.000 PHP
3. Verlängerung: 3.000 PHP
usw.

Diesen Vorgang kann man nun für 3 Jahre wiederholen, nur um nach 3 Jahren einmal kurz auszureisen damit das Spiel von vorne beginnen kann. Wobei sich die wenigsten für 3 Jahren im Inland aufhalten werden und ab und an wegen Urlaub oder den Familienbesuch ausreisen werden.

Wie Du siehst ist es überhaupt kein Problem dauerhaft im Inselparadies zu leben. Es müssen lediglich für die Verlängerungen seines Visum (inklusive I-Card) gesamt rund 24.000 PHP (etwa 400 Euro) pro Jahr bezahlt werden. Dies entspricht gerade mal 30 Euro im Monat.

I-Card:

Jeder der mehr als 2 Monate im Land bleibt, muss sich eine ACR I-Card ausstellen lassen. Diese kostet jährlich 50 USD plus 500 PHP Espress Lane Gebühr. 

Ausreise: 

Wer länger als 6 Monate auf den Philippinen war, braucht für die Ausreise ein Emigration Clearance Certificate (ECC), welches man bei der Immigration erhält! Dieses kostet circa 1.200 PHP.

Wie Du siehst kannst Du Dich ganz einfach auf den Philippinen dauerhaft aufhalten und dort eine Basis errichten. Der spannenste Teil kommt aber erst. Schließlich wollen wir als Perpetual Traveler häufig andere Länder besuchen und das beste aus den einzelnen Ländern mit der Flaggentheorie herausholen.

Schauen wir uns also unsere GoodbyeMatrix Strategie für die Philippinen an.

Flaggentheorie Philippinen

Wie ich bereits weiter oben geschrieben habe eignen sich die Philippinen hervorragend für die Generierung von Verbrauchsrechnungen und als steuerlicher Wohnsitz.

Letzteres weil die Philippinen das Territorialsteuersystem haben und somit nur Inlandseinkommen versteuert werden muss. Somit könnte man auch dauerhaft dort leben und es sich einfach gut gehen lassen.

Es ist aber gar nicht so einfach auf den Philippinen steuerpflichtig zu werden. Dafür muss man sich länger als ein halben Jahr im Inselstaat aufhalten und zusätzlich auch noch lokal ein Business betreiben. Ein online Unternehmer wird auf den Philippinen wohl das beste Leben haben mit kaum Bürokratie.

Wenn wir aber dauerhaft durch die Welt reisen möchten und dabei nirgendwo steuerpflichtig werden möchten, müssen wir irgendwie an Verbrauchsrechnungen gelangen um neue Konten eröffnen zu können oder den KYC Prozeduren gerecht zu werden.

Die Philippinen sind eines der wenigen Länder weltweit die noch nicht am automatischen Informationsaustausch (CRS) teilnehmen. Das lustige am CRS ist, dass dieser sich immer nur an der angegebenen Adresse orientiert und andere Kriterien wie die Staatsbürgerschaft nicht beachtet werden.

Somit werden die Informationen von Banken bisher nur an die angegebene Adresse ausgetauscht bzw. an das Finanzamt im jeweiligen Land in dessen sich die Adresse befindet.

Was passiert wenn man in einem Land eine Adresse hat welches nicht am CRS teilnimmt, kannst Du Dir sicher selber erklären. Die Meldung verläuft ins leere.

Was spricht also dagegen in einem Land wie den Philippinen ein günstiges Häuschen zu mieten und dort Internet anzumelden oder eine andere Verbrauchsrechnung zu generieren? Vielleicht hast Du ja sogar einen Bekannten auf den Philippinen für den Du das Internet einfach bezahlen kannst und dadurch die Rechnung auf Deinen Namen ausgestellt wird?

Diese Möglichkeit hat enormes Potenzial und sollte für den professionellen Perpetual Traveler unbedingt in Betracht gezogen werden. Wir distanzieren uns hiermit ausdrücklich davon dieses Vorgehen zu illegalen Zecken zu nutzen oder für Steuerhinterziehung.

Fazit

Die Philippinen sind nicht nur wunderschön, sondern sie bieten genauso traumhafte Einwanderungs- und geniale Gestaltngsmöglichkeiten. Auch kann dieser Standort intelligent für die Diversifizierung der Flaggentheorie angewendet werden.

Wir von GoodbyeMatrix werden dieses Land fest in unserer Internationalisierungsstrategie mit einbinden und ggf. sogar als feste Basis verwenden.


Sergio
Sergio

Sergio von Facchin ist Autor, Dauerreisender und liebt das freie Leben.

Hier im Blog zeige ich Dir wo Du auf der Welt am besten behandelt wirst, legale Wege der Steueroptimierung, wie Du schnell ein Vermögen aufbaust und ein Leben in totaler Freiheit leben kannst.

Dafür reise ich jährlich in die verschiedensten Länder und berichte über die jeweiligen Gegebenheiten, damit Du diese direkt in Dein Leben integrieren kannst.

Gerne helfe ich Dir auch direkt bei Deiner Situation weiter. Mehr Informationen zu meiner Beratung ->

    4 replies to "Dauerhaft Auf Den Philippinen Leben"

    • Jan

      Hey Sergio, hast du eigentlich schonmal etwas mit Immobilien gemacht? Mich würde jetzt mal stark interessieren ob ich als PT nicht einfach auch ein Grundstück + Häuschen auf den Philippinen kaufen könnte um dort z. B. ein Hostel oder Co-Working-Space zu eröffnen. Das ganze vll über ein lokal eröffnetes Business, welches ja dann auch gerne Steuern im Land zahlen kann. Hat man ein solches Business dürfte man doch trotzdem seine Auslandsfirmen steuerfrei betreiben, richtig? Ich fänds mega spannend wenn du mal etwas übers “Häusle bauen” in Erfahrung bringen könntest. 🙂

      • Sergio

        Hi Jan,

        vielen Dank für Deine Inspiration! 🙂

        Und ja Auslandsfirmen bleiben auf den Philippinen steuerfrei wegen der Territorialbesteuerung. Lokales Einkommen bzw. Inladseinkommen muss natürlich zu philippinischen Steuersätzen versteuert werden. Dazu würde auch dein angesprochenes Hostel zählen.

        Das Problem wiein vielen asiatischen Staaten ist aber, dass man als Ausländer keine Grundstücke auf den Philippinen erwerben darf. Hier hat man dann mehrere Möglichkeiten. Der philippinische Partner erwirbt das Grundstück, aber dabei verlieren die Auswanderer meistens alles nach einer Trennung. Dementsprechend überhaupt nicht zu empfehlen.

        Ich möchte hier auch niemanden etwas unterstellen aber das was wir auf den Philippinen erlebt haben war schon sehr krass. Viele Frauen sind dort sehr darauf erpicht sich Dich unter den Nagel zu reißen. Wenn man single ist mag das ein Paradies sei, trotzdem läuft es meistens auf das Geld hinaus.

        Dementsprechend hat man nur 2 Möglichkeiten die einigermaßen Sicherheit bieten: Wir gründen eine philippinische Gesellschaft die aber wiederum zu 60% in philippinischer Hand sein muss, die dann das Grundstück erwirbt. Hier könnte man mit philippinischen Vereinen oder Stiftungen versuchen zu arbeiten. Das muss aber von einem Anwalt vor Ort geklärt werden.

        Die wohl beste Möglichkeit: Wir mieten uns mit einem langfristen Pachtvertrag von 25 Jahren das Gründstück mit einer Klausel im Vertrag, dass wir den Vertrag nach 25 Jahren nochmals für weitere 25 Jahre verlängern können.

        Damit ist man dann für 50 Jahre sicher und kann seinen Ruhestand genießen. Das lohnt sich dann auch schon für junge Internetunternehmer.

        Alles Liebe Dir
        Sergio

    • Siggi

      Es gibt eine legale Möglichkeit die einem absolute Sicherheit biete mit den gleichen Rechten wie ein Filipino zu handeln. Damit kommt man nicht in die “Filipina trap”.
      Ein Firma gründen an der man ja nur 40% halten darf und nun kommt ein ganz legaler Trick. Im Gesellschaftsvertrag wird geregelt, dass bei alle Entscheidungen mindestens 65% der Anteileigner zustimmen müssen. Da Du als Ausländer Präsident und CEO sein kannst bist Du auf der sicheren Seite. Ein weiterer Punkt ist das kaum Filipinos das Geld haben um die Einlage zu bezahlen. Also machst Du mit ihnen einen Kreditvertrag mit dem Passus dass solange der gesamte Kredit nicht zurückgezahlt ist übst Du das Stimmrecht für die Anteile aus.
      Damit kann Dir keiner irgendetwas abnehmen und es ist absolut legal. Ist mehrfach praktiziert worden und von mehreren Anwälten bestätigt.
      Bin seit 9 Jahren hier auf den Phils und geniesse das Leben auch wenn meine Frau mir alles abgenommen hat.

Leave a Reply

Your email address will not be published.