Immer mehr Menschen entscheiden sich, ihren alten 9 to 5-Job aufzugeben und wollen den Lifestyle von ortsunabhängigen Unternehmern genießen.

Diese Leute werden gerne als “digitale Nomaden” bezeichnet, wobei wir von GoodbyeMatrix uns viel eher als ortsunabhängige Unternehmer sehen, die die neuen Möglichkeiten des Internets nutzen.

Wie auch immer Du es nennen möchtest, eines haben eigentlich alle gemeinsam: Das Steuerproblem.

Immer wieder bekommen wir Fragen gestellt wie:
Wo soll ich meine Steuern bezahlen? – Welche Adresse gebe ich an? – Muss ich zuhause überhaupt noch Steuern zahlen?

Viele scheuen sich am Ende, ein wichtiges Beratungsgespräch zu vereinbaren und gehen einfach als Dauertouristen los. Im guten Glauben, alles vorher im Internet selbst recherchieren zu können und nie wieder Steuern zahlen zu müssen.

Aber ist es wirkich so einfach?

In diesem Artikel möchte ich Dir 5 überlebenswichtige Punkte aufzeigen, die Du vorab unbedingt in Erfahrung bringen solltest. Ansonsten kann der nachträgliche Steuerbescheid am Ende ziemlich hoch ausfallen.

Natürlich ist dieser Artikel nicht erschöpfend, und es gibt einiges zu beachten, sodass wir Dir dringendst raten, ein Beratungsgespräch mit uns und unserem Netzwerk zu vereinbaren.

Die Nomaden-Steuerfallen

Die Steuerfallen ergeben sich aus Unachtsamkeit und weil man heute zu viele Halbwahrheiten im Internet finden kann. Jeder rät Dir etwas anderes. Schnell geschriebene Blogposts geben nur unzureichende Infos oder ggfs. nur die für den Autor maßgeschneiderte Situation wider.

Bei Dir könnte die Situation schon wieder ganz anders aussehen.

Warum?

Du könntest

  • eine komplett andere Staatsbürgerschaft haben
  • andere Produkte, Dienstleistungen am Markt anbieten
  • eine andere familiäre Situation haben (verheiratet, Erbe etc.)
  • einen anderen Lebensmittelpunkt haben
  • über mehr Liquidität bzw. Vermögensgegenstände verfügen, was bei einer Auswanderung ein Hindernis sein kann (z.B. erweitert beschränkte Steuerpflicht)
  • in ein komplett anderes Land auswandern oder ein anderen Unternehmensstandort auswählen wollen

Und das ist nur eine kleine Aufzählung der Möglichkeiten, die Dich am Ende in eine Steuerfalle tappen lassen könnten.

Einfach als Tourist Dein Heimatland zu verlassen und dann zu glauben, nie wieder Steuern zahlen zu müssen, kann sehr teuer werden. Gerade für US-Bürger, bei denen die Steuerpflicht an die Staatbürgerschaft gekoppelt ist.

In Deutschland und den meisten Ländern Europas ist es nicht so extrem, aber zum Beispiel in Norwegen und Spanien bleibst Du auch noch Jahre nach der Abmeldung erstmal steuerpflichtig im Land.

Deswegen zeige ich Dir jetzt die wichitgsten Punkte, die Du immer beachten solltest.

1. Werde Steuerausländer in Deinem Heimatland

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Jedes Land hat andere Steuergesetze. In Deutschland gelten andere Regeln, als in Österreich, Schweden, Norwegen, der Schweiz, Spanien etc…

In Deutschland werden ehemalige deutsche Steuerzahler auch als Auslandsdeutsche bezeichnet, die im Inland nicht mehr einkommenssteuerpflichtig sind.

Das erste und wichtigste, was Du also machen musst, ist zu erfahren, wie Dein Heimatland die Steuerpflicht definiert und welche Regeln es Dir vorgibt, um dieser zu entfliehen.

Nur wenn Du diesen Schritt wirklich durchführst und alle Dinge beachtest, bist Du einen Schritt eher auf der sicheren Seite.

Viele der neuen digitlalen Nomanden oder ortsunabhängigen Unternehmer gehen in den Glauben los, ab sofort ein Tourist zu sein und dadurch dann keine Steuern mehr zahlen zu müssen.

Schließlich bleibt man ja mehr als 183 Tage im Jahr außerhalb des Heimatlandes.

Aber es gehört viel mehr dazu, als nur die 183-Tage-Regelung zu beachten.

Zum Beispiel muss man sich in Deutschland ordnungsgemäß abmelden und seinen Wohnsitz aufgeben. Wer seinen Wohnsitz behält, bleibt automatisch steuerpflichtig, egal, wie lange er im Ausland unterwegs ist.

Auch solltest Du dringend das Prinzip des Lebensmittelpunktes beachten. Ausführliche Informationen zur 183-Tage-Regelung und dem Lebensmittelpunkt bekommst Du hier in einem entsprechenden Artikel ->

Wie Du siehst, gehört also mehr dazu, als einfach nur in den “Urlaub” zu gehen, um in Zukunft von der Steuerpflicht befreit zu sein.

Andauernd ändern sich Vorschriften und Gesetze, und Du solltest stets auf der Hut sein. Gerne können wir Dir ausführliche Informationen zu den Rahmenbedingungen und mehr in einem Beratungsgespräch vermitteln.

2. Kein Fester Wohnsitz = Keine Steuern

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Einmal abgemeldet bist Du vogelfrei und kannst machen, was Du willst, oder?

Leider sieht die Realität etwas anders aus. Solange Du nur einen Reisepass hast und Dir keinen Zweit- oder Drittpass zulegst wirst Du immer der Sklave des ausstellenden Landes bleiben. Und ich meine das wirklich ernst: Sklave!

Warum aber Sklave?

In dem Wort ReGIERung steckt das Wort Gier, 😀 Das sollte Dich zum Nachdenken anregen. Regierungen werden immer irgendwie versuchen, ihre verlorenen Schäfchen zurück ins Boot zu holen.

Schließlich muss ja irgendjemand für die ganzen Exzesse und “Ausgabenorgien” von unnützen Kriegen, Statusobjekten etc. aufkommen!

Und wer ist das? Genau, der Steuerzahler!

Wenn Du also nur einen Reisepass besitzt, kann es Dir durchaus passieren, in Zukunft Opfer neuer Gesetze zu werden.

Zum Beispiel hat die australische Regierung ihre Steuergesetze geändert. Uns sind Fälle bekannt geworden, bei denen das Einkommen besteuert wurde, obwohl derjenige ohne festen Wohnsitz nachweislich durch die Welt jettete.

Die Begründung? Wenn Du nirgendwo Deinen Wohnsitz hast, dann hast Du diesen halt in Australien!

Tja, so schnell kann’s gehen, und wenn Du dann nicht vorgesorgt hast, wird’s teuer.

Was also heute z.B. noch in Deutschland funktioniert, kann morgen bereits obsolet sein und führt zur Steuerpflicht oder wird einfach als solches willkürlich ausgelegt.

Die Grünen wollten bereits die Steuerpflicht wie in den USA an die Staatsbürgerschaft knüpfen.

Wie aber kommst Du aus diesem Schlamassel?

Du solltest verschiedene Dinge überdenken und verschiedene Flaggen weltweit für Dich aufsetzen:

  • besorge Dir einen Wohnsitz in einem Land, was Dich und Dein (Auslands-)Einkommen möglichst nicht besteuert (interessant sind z.B. Panama, Paraguay, Malaysia etc.)
  • Nimm Dir ggfs. noch einen Zweitwohnsitz, der Dir weitere Vorteile verschafft - z.B. mehr Reisefreiheit durch Wohnsitz in Paraguay durch die ID-Karte
  • Informiere Dich genauestens über die Steuer- und Einwanderungsgesetze in Deinem neuen Wohnsitzstaat (gibt es z.B. Territorialbesteuerung, Außensteuergesetze, Informationsaustausch, Meldewesen?)
  • Besorge Dir unbedingt einen Zweitpass, um im Notfall Deine alte Staatsbürgerschaft einfach aufzugeben

Du solltest Dich also nicht darauf verlassen, nur ohne festen Wohnsitz durch die Welt zu reisen. Regierungen sind erfinderisch, und im Notfall versuchen sie so einiges, um an Dein Geld zu kommen.

Mach es ihnen also nicht zu einfach, und sichere Dich selbst ab!

3. Geliebte Offshore-Firmen

Dieses Thema fasziniert mich nun schon dermaßen, dass ich förmlich besessen davon bin. Immer wieder schaue ich, welche Firmenstandorte die besten Vorteile bieten.

Was da teilweise bei rumkommt, ist der Hammer und sollte auch Dich interessieren. Deswegen gibt es ja auch dieses Projekt, damit mehr Menschen in den Genuss dieser Möglichkeiten kommen und nicht nur die ganz reichen.

Viele digitale Nomaden ziehen los und machen sich überhaupt keine Gedanken darüber, ob sie überhaupt eine Firma benötigen und wenn doch, welche.

Alles immer nur auf Deinen eigenen Namen zu verdienen, ist bis zu einem gewissen Grad möglich, aber nicht unbedingt immer erstrebenswert.

Es kann Dir immer als Dein persönliches Einkommen angerechnet werden, und bei der Zusammenarbeit mit anderen Firmen ist es teilweise unerlässlich, eine Firma zu besitzen.

Welche Firma aber? Und wo registrieren?

Du kennst bestimmt das Problem mit den Rechnungen von manchen Offshore-Firmen, die vom Finanzamt einfach nicht anerkannt werden wollen. Damit dann mit anderen Unternehmern Geschäfte zu machen, wird schwierig.

Du solltest Dich also bestens informieren und das geht am besten mit einer maßgeschneiderten Internationalisierungsanalyse durch uns und unser Netzwerk.

Mit wenig Aufwand, Stress und Geld findest Du so Dein passendes steueroptimiertes Firmen-Vehikel.

Es kann also durchaus von Vorteil sein, eine Firma zu nutzen, um über diese und deren Geschäftskonten alles reibungslos abrechnen zu können. Ohne dabei alles auf Deinen Namen laufen lassen zu müssen. 🙂

4. Achtung: Neue "Heimat"

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Achte immer ganz genau darauf, wo Du als digitaler Nomade lebst und wie die örtlichen Steuergesetze sind.

In Europa gibt es zum Beispiel die Residenzbesteuerung. Das bedeutet, wenn Du in einem Land lang genug lebst (in der Regel 183-Tage-Regelung), so wirst Du dort dann mit Deinem gesamten Welteinkommen steuerpflichtig.

Dann gibt es die geliebten Länder der “wissenden” digitalen Nomaden. Dazu zählt auch das Land aus dem ich gerade schreibe – Malaysia.

In 40 Ländern weltweit gilt die Territorialbesteuerung auf persönlicher Basis. Konkret bedeutet das, dass nur Einkommen versteuert werden muss, welches auch im Inland erwirtschaftet wurde. Auslandseinkommen wird nicht besteuert.

Es stehen Dir also alle Wege offen, dort ggfs. dauerhaft ohne Steuern bzw. nur mit sehr geringer Steuerbelastung zu leben!

Beide Systeme miteinander kombiniert ergeben das Non Dom-System, welches Du in England findest.

Zuguterletzt gibt es dann noch die beiden Länder USA und Eritrea, die ihre Untertanen per Staatsbürgerschaft versteuern, egal, wo sie sich auch aufhalten, und Länder die keine direkten Steuern kennen…

Wie Du siehst, kann es sehr hilfreich sein zu wissen, wo Du Dich in Zukunft aufhalten solltest. Richtig kombiniert, kann es Dir die totale Freiheit bescheren. 🙂

Sei nur vorsichtig und beachte immer die Regeln der einzelnen Länder, wenn Du als Dauertourist unterwegs sein solltest.

5. Der Fort Knox Trick

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Ob in Fort Knox wirklich noch so viel Gold gelagert wird wie angegeben, kann bezweifelt werden. Aber hast Du Dir schonmal Gedanken darüber gemacht, wie sicher Dein Geld bei der Bank ist?

Hast Du jemals darüber nachgedacht, ein Auslandskonto zu eröffnen?

Nein?

Weil Offshore so böse & illegal ist?

Richtig gemacht, sind Offshore-Konten weder illegal noch schlimm. Es ist eine weitere Flagge in Deinem Leben, die Du unbedingt setzen solltest, um Dein Geld sicher zu verwahren!

Hast Du nämlich ein Konto in Deinem Heimatland, kann die Regierung darauf immer nach belieben zugreifen. Du hast nie wirkliche Kontrolle über Dein hart erarbeitetes Geld…

Es spricht natürlich nichts gegen ein Transferkonto mit kleineren Summen im Heimatland.

Für größere Summen schaffe Dir unbedingt (mindestens) ein Auslandskonto an. Auch dann, wenn Du noch in Deinem Heimatland wohnst. Solange Du es immer brav in der Steuererklärung angibst samt aller Kapitaleinkünften, ist dies auch überhaupt nicht illegal!

Auf Auslandskonten kann Deine Regierung nicht einfach zugreifen und es pfänden. Soweit sollte es sowieso niemals kommen. Auch können keine Geschäftspartner es einfach leerräumen.

Mit einem Auslandskonto verschaffst Du Dir also wertvolle Zeit, sparst Nerven und bist gegen Krisen besser gewappnet.

Führt ein Land zum Beispiel Kapitalverkehrskontrollen so wie in Griechenland ein, kannst Du mit einem Auslandskonto trotzdem noch über Dein Geld verfügen.

Es gibt also viele Vorteile, die für Auslandskonten sprechen, um darauf sein Geld sicher zu verwahren. Bald werde ich Dir hier eines vorstellen, welches Du sofort und mit 500$ online eröffnen kannst.

Weitere Startegien sind:

Wie Du siehst, gibt es Einiges zu beachten, wenn Du in ein steuerfreies Leben aufbrechen möchtest. Dich richtig zu internationalieren, ist ein wichtiger Schritt.

Sehr gerne helfen wir Dir dabei. Schreibe uns einfach an für mehr Informationen [email protected] oder auf Facebook

Wenn Du wirklich detallierte Informationen zum Thema Offshore-Konten haben möchtest, können wir Dir das Buch von unserem Freund Christoph sehr empfehlen ->

Falls Du auch in Zukunft weiter über solch wichtige Themen infomiert sein möchtest, dann trage Dich jetzt einfach in das Formular ein. Wir senden Dir dann alles per Mail. 🙂

Erfahrem welche Steuertricks und Fallen es sonst noch gibt und wie Du Dich unabhängiger und internationaler aufstellen kannst!

Als erstes solltest Du Dich dafür zu unserem Newsletter eintragen. Ich sende Dir dann unser Grundlagenwerk zur Flaggentheorie zu, welches Dir verschiedene und für die meisten unbekannte Strategien zur Vermögenssicherung, -aufbau und Internationalisierug verrät:

Sergio
Sergio

Sergio von Facchin ist Autor, Dauerreisender und liebt das freie Leben. Hier im Blog zeige ich Dir wo Du auf der Welt am besten behandelt wirst, legale Wege der Steueroptimierung, wie Du schnell ein Vermögen aufbaust und ein Leben in totaler Freiheit leben kannst. Dafür reise ich jährlich in die verschiedensten Länder und berichte über die jeweiligen Gegebenheiten, damit Du diese direkt in Dein Leben integrieren kannst. Gerne helfe ich Dir auch direkt bei Deiner Situation weiter. Mehr Informationen zu meiner Beratung ->

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